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Über Michel


Webseite: http://blog.michaelsimm.de
Michel hat bisher 5 Artikel geschrieben, die Du hier lesen kannst:


Sonnenaufgang am Moosturm

Hier geht´s lang zum Moosturm

Jetzt mal ehrlich: Wann habt Ihr zuletzt einen Sonnenaufgang gesehen? Und wann wart Ihr zuletzt auf dem Moosturm? Na, Na? Also schämt Euch! Nur gut, dass uns soeben die Einladung von Jun erreicht hat, auch in diesem Jahr wieder unserem Zentralgestirn zu huldigen – und zwar ziemlich genau zur Mittsommernacht, der kürzesten Nacht des Jahres. Dazu will Jun sich mit seiner Bikertrupe aus Oppenau mit uns am Samstagmorgen (dem 19.6.2010) um 5:15 auf dem Gipfel des 871 Meter hohen Moosturms treffen. Wer mag und sich vorher per E-Mail bei Jun (thomas.gmeiner@gmx.net) angemeldet hat, darf auch anschließend gen Oppenau abfahren und bekommt dort ein ebenso feines wie preiswertes Frühstücksbuffet!

Für diejenigen mit begrenzter Outdoor-Erfahrung sei vermerkt, dass es Nachts dunkel ist, und im Wald ganz besonders. Deshalb sind ordentliche Lampen angesagt, wenn ihr diese Tour in Angriff nehmt (Helme sowieso) und wer in der Nacht von Freitag auf Samstag beispielsweise von Offenburg losradelt, sollte erstens nicht alleine fahren und zweitens mindestens eine halbe, besser eine ganze Stunde zusätzliche Fahrzeit einplanen.

Eine Alternative besteht darin, bereits Freitag Abend mit dem letzten Licht zu fahren und dann im Naturfreundehaus Kornebene einzukehren. Dort wird man Euch zwar zu später Stunde ´rausschmeißen, aber die verbleibende Zeit läßt sich durchaus auch in einem Schlafsack auf dem Moosturm-Gipfel verbringen – wie unser Klaus H. dies bereits vorgemacht hat.

Laut Wettervorhersage (Stand Mittwoch) soll es zwischen Freitag-Abend und Samstag-Mittag trocken bleiben. Doch wenn es mal wieder anders kommt als erhofft, wird diese Tour abgeblasen und wir unternehmen am Samstag, dem 26.6. einen neuen Anlauf.

Danke, Jun, für den Weckruf und hier noch ein paar Bilder, um Euch müden Kriegern Lust auf den Berg zu machen:


Challenge 2010 – erste Fotos

Danke an alle, die dabei waren – leibhaftig oder im Geiste

Alle Fahrer sind heil angekommen, trotz Matsch. Barbaras Pasta hat uns über die Berge gelupft und Elke mit ihren begnadeten Gastro-Amateuren uns  nach dem Rennen wieder aufgerichtet. Und hier sind, wie versprochen die ersten Bilder unseres Teams und unserer Fans von der Worldclass Marathon Challenge 2010 in Offenburg.


Wer weitere Schnappschüsse gemacht hat und diese hier posten will, möge seine Shots bitte an mtb[a]michaelsimm.de schicken. In der Zwischenzeit fährt das halbe Team gen Süden ins Trainingslager und Anfang Juni werden wir dann wohl auch die gefahrenen Zeiten nachreichen. Sie waren nicht alle wirklich “Worldclass”-mäßig, so viel sei schon ´mal verraten. Aber Hauptsache wir waren dabei und haben einmal mehr unseren Spass gehabt…


The Final Countdown

Hurrah, es gibt mal wieder eine gute Nachricht: Die Pasta-Party ist gesichert, und alle, die zugesagt haben, mögen sich doch bitte bei Barbara in Ichenheim einfinden am morgigen Samstag um 18:30. Schön wäre es, wenn zu all den anderen Leckereien, die uns dort erwarten, noch ein paar Salate der grünen Art hinzukämen – dann sähe das Ganze noch schöner und gesünder aus. Also guckt doch mal in Euren Garten und bringt mit, was die Schnecken noch nicht gefressen haben ;-)

Zur Not kriegen wir wohl auch noch den einen oder anderen abgefüttert, der sich spontan für diesen kulinarischen Event entscheidet.

Ja und dann? Dann tanken wir die Kraft und die gute Laune, die wir am Sonntag, dem 16. Mai brauchen werden, um durch den Matsch zu pflügen.

Die Startzeiten für das Rennen sind:

  • 09:00 für die 63 Kilometer (Gerardo, Grillo, Uli, Martin & Michel)
  • 09:30 für die 48 Kilometer und (Pille, Frank, Takis & Holger)
  • 10:00 für die 32 Kilometer-Strecke (Marios Premiere in unserem Team!)

Los geht´s mit großem Tamtam vor dem Rathaus Offenburg. Aber ob Ihr unsere Leibchen noch erkennen werdet, wenn wir das Riedle hochschnuffen, weiß der Geier.  Auch wann wir angesichts der schlammig-schmuddeligen Bodenverhältnisse an der dortigen Verpflegungstation ankommen werden, ist ein Ratespiel.

Wir wagen trotzdem eine optimistische Schätzung – natürlich ohne Gewähr:

  • 11:30 Mario
  • ab 11:40 Pille, Frank, Takis & Holger
  • ab 12:10 Uli & Martin
  • ab 12:20 Grillo & Gerardo sowie
  • gegen 12:40 der Michel, der den Besenwagen macht.

Nochmals an die 30 Minuten später sollten die Fahrer dann wieder im Ziel sein, und alle, die dabei waren können sich wie in den Vorjahren vor dem Café Dreher / Laufsteg (Rückseite des H&M-Gebäudes, Markstr. 84) ihre Heldentaten erzählen, sich gegenseitig auf die Schultern klopfen, die Elektrolyte wieder auffüllen und befinden: Geil war´s. Dann werden wir uns entschmuddeln und die Bäuchlein waschen, um Elke & Sebastian, Doreen & Wurm nicht zu erschrecken.

Bei denen dürfen wir nämlich (so ab 15:00?) im Tennisclub Offenburg, Wilhelmstr. 41 zu Gast sein und die frisch gewaschenen Bäuchlein wieder auffüllen. Ab 16:00 gibt es jede Menge Fleisch vom Holzkohlegrill – je nach Wetter drinnen oder draußen serviert und außerdem natürlich noch mehr Elektrolyte.

Für das Essen sind keine separaten Anmeldungen erforderlich. Und natürlich sind auch alle Team-Fans und FahrerInnen willkommen, die ein wenig gute Laune mitbringen, auch wenn ihnen die Hügel des Schwarzwaldes und die Steigung des Riedles in diesem Jahr zu gewaltig waren. Denn Konfuzius hat gesagt:

“Der Weg ist das Ziel”

Laotse wusste:

“Auch eine Strecke von 63 Kilometern beginnt mit einem einzigen Schritt”

Sepp Herberger mahnte:

“Der nächste Höhenmeter ist immer der schwerste”

Wir meinen:

“Dabei sein ist Alles”

Deshalb bedauern wir auch Alle, die diesmal verhindert waren. Wir hoffen, Euch bald wieder zu sehen. Und vor allem sagen wir wieder einmal ein kräftiges “Danke” allen Unterstützern unseres Mountainbike-Team 361 Grad!


Piraten-Rock & Pasta-Party

Es ist Sonntag und es regnet nicht. Also ab in den Wald. Zuvor aber noch ein ganz großes DANKE an DJ Pirat für den Schalldruck bei der Spezial-Bikebar. Unser Dank gilt auch all den Gästen, die gestern Abend im Spitalkeller mit uns gefeiert und für einen guten Zweck (nämlich uns) gebechert haben.

Inzwischen haben sich immerhin zehn Fahrer für die Mountainbike-Challenge am Sonntag, dem 16. Mai angemeldet, die dort unsere grünen Leibchen tragen und für das Team 361 Grad fahren werden. Letztes Jahr waren wir mehr, aber in diesem Jahr gab es ja auch jede Menge gute Ausreden. Für alle Zögerlinge, Last-Minute-Bucher, Kranke, Diesmal-nicht-Mitfahrer und Trotzdem-Fans haben wir diese Ausreden hier gesammelt. Ihr könnt sie völlig umsonst und unverbindlich herunterladen oder auch ausdrucken und ausschneiden ;-)

  • eine kleine Zwischeneiszeit hat uns am Training gehindert
  • zwei Euro pro Kilometer sind ganz schön viel Geld
  • wir brauchen noch keine Stützstrümpfe
  • es gibt kein neues Team-Trikot
  • das Wetter ist schlecht
  • das Fahrrad ist geklaut
  • ´s Knie isch hie
  • der Zeh steht in die Höh
  • der Knöchl hat e Löchl
  • die Fresse ist dick
  • wir sind schwanger
  • ich muss mein Boot reparieren
  • ich hab keine Mauke
  • ich will Gerardos Staub nicht fressen
  • die Banken sind schuld
  • die Griechen sind schuld (außer Takis, natürlich)

Doch es kommt noch besser: Weil man von Ausreden nicht satt wird, haben wir uns nach reiflicher Überlegung entschieden, der Krise zu trotzen und – Barbara sei Dank – auch in diesem Jahr eine Pasta-Party anzubieten! Die wird statt finden am kommenden Samstag in Ichenheim und alle, die sich dem Team verbunden fühlen und den Spott unseres knappen Dutzends Trotzdem-Fahrer nicht scheuen, sind herzlich dazu eingeladen.

Als kleiner Vorgeschmack hier ein paar Bilder vom letzten Jahr:


Die schlechte Nachricht lautet: Unser Antrag bei der Europäischen Zentralbank, uns aus Steuermitteln einen zinslosen Kredit über 130 Milliarden Euro mit unbegrenzter Laufzeit und auf Kosten der Steuerzahler zu gewähren, wurde leider abgelehnt. Deshalb müssen wir Euch diesmal pro Nase 7,50 Euro abknöpfen und bitten außerdem darum, Barbara ein wenig unter die Arme zu greifen. Wer kommen mag, sollte sich unbedingt bis Mittwoch mit Mama Pasta in Verbindung setzen, damit wir planen können und auf dem Tisch nicht 15 Mal Spagetti Bolognese steht…

Finanzminster Schäuble würde Euch sicher herzlich danken für Euren Solidarbeitrag zur Sicherung unserer gemeinsamen Zukunft.

Wir dagegen freuen uns einfach, Euch am Samstag bei der Pasta-Party und am Sonntag an der Rennstrecke zu sehen!

Hirn anschalten – Helm aufsetzen!

Eigentlich wollte uns Holger an dieser Stelle ein paar Worte zum Thema Sicherheit aufschreiben, doch scheint der Gute mit seinem Text nicht so recht voran zu kommen. Er wird doch nicht etwa eine Radltour dem Werkeln am Schreibtisch vorgezogen haben? Nun ja, zum Glück gibt es ja die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie. Die hat nämlich eine Pressemitteilung mit dem Titel “Helm auf!” heraus gegeben, die irgendwie ja schon auch auf unsere Webseite passt:

Nahezu 90 Prozent aller Schädelhirnverletzungen bei Radfahrern können durch das Tragen eines Helmes vermieden werden – daher fordert die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie eine Helmpflicht”, schreiben die Experten. Und weiter:

“Die Fakten sprechen für sich” sagt Professor Dr. Norbert Südkamp, Ärztlicher Direktor der Unfallchirurgie des Universitätsklinikums Freiburg und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie. Denn das Tragen eines Fahrradhelmes ist eine wissenschaftlich erwiesene Schutzmaßnahme: bis zu 88 Prozent aller Schädelhirnverletzungen und bis zu 65 Prozent bestimmter Gesichtsverletzungen könnten durch das Tragen von Fahrradhelmen vermieden werden.

Nach einer Analyse von 2008 trugen nur acht Prozent der verunfallten Fahrradfahrer einen Helm. Besonders die mangelnde Umsetzung bei Frauen und vor allem Jugendlichen ist für Südkamp unzufriedenstellend. Die Zahl der verletzten Fahrradfahrer hat sich von 1970 mit 40531 auf 78579 im Jahr 2007 fast verdoppelt; während die Zahl der Schwerverletzten im PKW und LKW -Bereich in diesem Zeitraum auf Grund von Gurtpflicht, Airbags und anderen Schutzmaßnahmen, deutlich abgenommen hat.

Leichtverletzte Radfahrer verletzten sich am häufigsten an Armen und Beinen. Bei schwerstverletzten Unfallopfern ist aber meist die Kopfverletzung entscheidend für das Überleben. So sind Kopfverletzungen beispielsweise für die Hälfte aller Todesfälle bei Radfahrern, die ohne Helm unterwegs sind, verantwortlich. „Unter Berücksichtigung dieser Verletzungssituation ist eine konsequente öffentliche Diskussion und das Vorantreiben einer gesetzlichen Helmpflicht nach wie vor zwingend erforderlich. Aus Sicht der Unfallchirurgen ist und muss die Helmpflicht die logische Konsequenz sein“, so Südkamp.

Design und Alter eines Helmes sind für seine Schutzfunktion von großer Bedeutung. Der Helm sollte gut passen, TÜV zertifiziert und im Idealfall verstellbar sein, um mitwachsen zu können. Es ist wichtig zu wissen, dass Fahrradhelme nach etwa fünf Jahren ihre Schutzfunktion aufgrund des Ausdampfens des Kunststoffmaterials verlieren – ähnlich wie auch Ski- und Motorradhelme.

Glück gehabt: Der Michel mit dicker Fresse, aber heilem Hirn

Soweit also die Unfallchirurgen. Das Ganze ließe sich sicherlich ergänzen durch die Erfahrungen, die manch ein Bruchpilot in unserem Team gemacht hat. Der Michel etwa, der sich mittlerweile bestens erholt hat von seinem “Voll auf die Fresse-Sturz” am 17. April dachte zunächst auch: “Na toll, so´n Helm”, weil er ja trotzdem die Nase, das Gaumendach und den Oberkiefer sogar gleich zwei mal gebrochen hatte. Gestern aber war nicht nur der Tag, wo der Michel zum ersten Mal wieder ein Brötchen essen konnte (und mit dem Zweithelm in den Wald gefahren ist). Gestern hat auch Gerardo dem Michel seinen Sturzhelm zurück gebracht. Und siehe da: Am vordersten Teil – also da, wo sonst Michels ungeschütztes Stirnhirn mit all seiner sozialen Intelligenz gewesen wäre – ist ein ganz ordentlicher Schrammen zu sehen. Dann – pfui-bäh – noch Spuren von Blut. Und außerdem eine fette Kerbe genau dort, wo sonst die ungeschützte Schläfe auf den Boden geknallt wäre. Hinter der Schläfe liegt der Schläfenlappen – und wenn der kaputt geht ist das gar nicht lustig. Zu den Jobs des Schläfenlappens zählen nicht nur das Hören und das Verarbeiten gesprochener Sprache (im Wernicke-Zentrum), sondern dort sind auch ein Großteil der gelernten Fakten und des Detailwissens gespeichert. Dass der Michel das noch weiß und dass er gestern seinen Weg entlang der 32er-Strecke ohne fremde Hilfe gefunden hat, sollte Euch beweisen: So ein Helm ist eine feine Sache.

Am Besten, ihr erzählt dies auch all den leichtsinnigen Radlern, die immer noch glauben, es sei cool, “oben ohne” zu fahren.