Nachlese zur Challenge 2011

Da fehlt doch was – mag sich manch einer gesagt haben, als er unsere letzte Bildergalerie zum Rennen 2011 gesehen hat. Und in der Tat hat nicht nur unser Holgi fleißig vom Straßenrand fotografiert, sondern auch Papa Pille. Auf dem Arm Tochter Friederike und in der anderen Hand die Kamera hat er es geschafft, nicht nur bei Start und Ziel dabei zu sein, sondern zwischendurch auch noch ´mal eben zum Brandecklindle hoch zu düsen, wo er so manch einem noch den letzten Kick gegeben hat. Danke dafür – Pille! Und hier sind Deine Bilder:

Zurück aus der Sommerfrische hat auch die Abteilung Buchhaltung inzwischen ihre Hausaufgaben gemacht. Soll heißen, dass der Michel versucht hat, die Daten aller unserer 17 FahrerInnen festzuhalten, die bei der Challenge 2011 dabei waren. In alphabetischer Reihenfolge waren das: Achim, Daniel, Frank, Gerardo, Grillo, Jost, Kai, Leon, Manu, Marcel, Mario, Michel, Philipp, Silvio, Takis, Uli und Walter. Applaus, Applaus, Applaus. Auf den folgenden Bildern seht ihr sowohl die Zeiten aus 2011, als auch die aus den Vorjahren. Außerdem bereiten wir gerade eine “Hall of Fame” vor, in der ALLE unsere FahrerInnen, Fans und Unterstützer gewürdigt werden sollen. Falls Ihr dazu Eure Schnappschüsse beitragen wollt, schickt sie doch einfach dem Michel an die bekannte Adresse. Jetzt aber erst Mal die versprochenen Ergebnisse:

Für alle, die diesmal nicht dabei sein konnten, haben wir hier auch noch einen schönen Link gefunden: bikeholic1 (was immer sein richtiger Name sein mag) ist nämlich die 48-Kilometer-Strecke mit einer Helmkamera gefahren und hat die 14-minütige Aufnahme ins Internet gestellt. Leider konnte der Michel sie hier nicht einbetten, deshalb müsst ihr Euch zu YouTube durchklicken, und das ganze unter http://www.youtube.com/watch?v=2gHdkfs_JCs anschauen.

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Hey, hey, hey!

Das ging ja mal wieder richtig ab. Gepowert von Piratenmucke & Leckerpasta, geschmückt mit Strahle-Leibchen und angetrieben von unserem Fanclub haben wir es zum sechsten Mal in Folge geschafft, die hiesigen Hügel im Rennmodus unter die Räder zu nehmen. Haben uns fast die Seele aus dem Leib gestrampelt, prima Zeiten hingelegt und allen gezeigt, wo Bartel den Moscht holt, wo der Hammer hängt, wo der Papst im Kettenhemd boxt, wo Strauss-Kahn die Sau ´rauslässt – na ihr wisst schon…

Toll auch, dass Elke und Sebastian uns nach dem Rennen wieder aufgepäppelt und den Elektrolythaushalt wieder hergestellt haben. So kann das Mountainbike-Team 361 Grad weiter expandieren wie die Deutsche Bank und hat längst schon Basecamps, Außenstellen und Fans weit jenseits von Offenburg vorzuweisen: Ob in Rammersweier oder Zell-Weierbach, in Gengenbach oder Ichenheim, in Heidelberg, Frankfurt oder Düsseldorf – selbst auf Malle, in den Alpen und sogar in den Rockies waren unsere Trikots schon zu sehen.

So haben wir es vor lauter Begeisterung (und Durst) in diesem Jahr doch glatt verpasst, unser Teamfoto zu erneuern. Nur gut, dass Holger sich für uns geklont hat und gleich drei Mal am Straßenrand stand, um diese tollen Bilder unserer Helden aufzunehmen:

Die Copyright-Vermerke hat übrigens der Michel in die Bilder hinein geschraubt. Wer sein Bild im Original (ohne Vermerk & in höherer Auflösung) mag, möge sich bitte direkt an Holgi wenden, um einen vollständigen Zusammenbruch des DSL-Netzes in Ichenheim zu vermeiden ;-)

Die erste Anmeldung für 2011

Herzlichen Glückwunsch, Manuela! Wie ein Blick auf die Teilnehmerliste zeigt, bist Du die Erste aus unserem Team, die sich für die Mountainbike Marathon Challenge 2011 angemeldet hat! Ich neige demütig mein kahles Haupt und bin gespannt, wer unsere flotte Mama auf der 48 Kilometer-Strecke begleiten wird. Hier schon ´mal die wichtigsten Daten für alle, die auch in diesem Jahr wieder mit dabei sein wollen:

  • Das Rennen findet statt am Sonntag, dem 15. Mai 2011.
  • Streckenlängen und Höhenmeter sind offenbar wie in den Vorjahren 32/860, 48/1400, 63/1800 und 84/2600
  • Die Anmeldegebühr beträgt aktuell 50 Euro (ob´s wieder teurer wird bei späterer Anmeldung ist der Webseite nicht zu entnehmen)
  • Vom Veranstalter gibt ein Trikot dazu, das natürlich im Vergleich zu unserem jämmerlich abkackt.
  • Auf vielfachen Wunsch werden wir auch in diesem Jahr wieder “offizielle” gemeinsame Ausfahrten veranstalten, die erste voraussichtlich am kommenden Wochenende.

Das Fahrrad ist wurscht

Oha – das wird unseren Silvios, Hermännern, Pilles und Gerardos aber gar nicht gefallen: Da behauptet doch so ein englischer Hobby-Biker und Möchtegern-Wissenschaftler, dass es überhaupt gar keinen Unterschied macht, ob man sich für 60 Euro ein gebrauchtes und schweres Billig-Fahrrad kauft, oder ob man den 20-fachen Betrag anlegt für ein leichtgewichtiges Carbon-Teil. Zumindest auf dem 43,5 Kilometer langen Weg zur Arbeit und zurück war Dr Jeremy Groves mit beiden Rädern praktisch gleich schnell unterwegs.

“Die Insider hatten erwartet, dass ich mit dem neuen Fahrrad 10 Prozent schneller wäre”, erklärt Groves in der Fachzeitschrift British Medical Journal und fügt hinzu, dass auch er davon ausgegangen sei, mit dem Carbon-Rad im Nu bei der Arbeit zu sein. Zwar habe er mit dem neuen Rad tatsächlich an einem sonnigen Morgen einen neuen Rekord aufgestellt und die einfache Strecke in 43 Minuten geschafft. Dann aber musste er wegen eines Platten nochmals auf sein altes Stahlbike zurück greifen – und stellte fest, dass er mit 44 Minuten fast gleich schnell war wie mit dem Carbon-Rad.

Da Dr. Jeremy Groves nicht nur ein begeisterter Biker ist, sondern auch ein Wissenschaftler, entschloss er sich zu einem Experiment, über das er nun in der medizinischen Fachzeitschrift  berichtet. “Bicycle Weight and Commuting Time: Randomized Trial”, heißt der Artikel, dem die Einzelheiten zu entnehmen sind: 13,5 Kilogramm wog demnach das Billigfahrrad mit dem Stahlrahmen gegenüber 9,5 Kilogramm für das Carbon-Teil. Im “Studienzeitraum” zwischen Mitte Januar und Mitte Juli 2010 fuhr Groves nach dem Zufallsprinzip mal mit dem einen, mal mit dem anderen Fahrrad von Sheffield nach Chesterfield zur Arbeit und zurück – je nachdem ob eine Münze, die er warf, Kopf oder Zahl zeigte.

Das Ergebnis dürfte die Fans von Edelbikes ernüchtern: Für die 30 Hin- und Rückfahrten mit dem schweren Gebrauchtrad benötigte der fitte Doktor durchschnittlich eine Stunde, 47 Minuten und 48 Sekunden. Mit dem 30 Prozent leichteren Carbonrad brauchte er im Mittel eine Stunde, 48 Minuten und 21 Sekunden. Die Höchstgeschwindgkeit hatte auf beiden Rädern 58 km/h betragen und weiterhin informiert uns der Kollege mit trockenem britischem Humor: “Die langsamste Fahrt war mit dem Carbonrad in heftigem Schneetreiben (2:03:20), die schnellste auf dem Stahlrad als direktes Ergebnis einer Wettfahrt mit einem fitten Kollegen (1:37:40)”.

Bevor Ihr nun diese hochwissenschaftlichen Erkenntnisse mit einem verächtlichen “Flachlandradler” beiseite wischt möchte ich noch hinzu fügen, dass Dr. Groves auch das Höhenprofil seiner Strecke veröffentlicht hat und auf seinem Arbeitsweg eine Differenz von beachtlichen 843 Metern überwinden musste. Was, wie wir alle wissen, ja so ungefähr der Strecke Offenburg – Moosturm und zurück entspricht. Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass der Typ nicht einmal Klickpedale hatte?

“Das Ergebnis ist im Widerspruch mit der gefühlsmäßigen Annahme, dass weniger (Fahrrad-) Gewicht mehr Geschwindigkeit bedeutet”, schreibt Dr. Groves süffisant und begibt sich sogleich auf die Suche nach einer Erklärung. Obwohl der Gewichtsunterschied zwischen den beiden Fahrrädern 30 Prozent betrug, dürfe man den Radler nicht vergessen und in seinem Fall habe das Gesamtgewicht sich nur um vier Prozent unterschieden. Zwar könne man mit einem leichten Fahrrad natürlich schneller den Berg hinauf fahren und brauche mit dem Stahlbike etwa fünf Prozent mehr Energie. Diese Energie aber wird zum Teil konserviert und begünstigt bergab den Fahrer mit dem schwereren Rad. Der größere Rollwiderstand erfordere für das Stahlrad gerade einmal 1,2 Watt zusätzliche Energie, die theoretisch bessere Beschleunigung des Carbonrades käme nur bei häufigen Geschwindigkeitswechseln zum tragen und die Überwindung des Luftwiderstandes sei zwar ein wichtiger Faktor, allerdings unabhängig von der Masse (er steigt proportional mit dem Quadrat der Geschwindigkeit).

An diesem Punkt der theoretischen Erwägungen sind wahrscheinlich bis auf Kai alle unsere Biker längst eingeschlafen, sodass es Zeit wird für die Moral von der Geschicht: “It´s not about the bike” hat bereits Lance Armstrong gesagt. Ob der siebenmalige Toursieger damit seinen Ärzten oder der Pharmaindustrie danken wollte, lasse ich mal dahin gestellt. Der Schlussfolgerung des Dr. Groves aber kann wohl keiner widersprechen: “Auch wenn ein neues, leichtgewichtiges Fahrrad äußerst attraktiv ist, so verspricht doch eine Gewichtsreduktion des Fahrers den größeren Nutzen bei geringeren Kosten”.

P.S.: Wer einen Sinn für englischen Humor hat und ausreichend Zeit, dem seien die Leser-Kommentare zu Dr. Groves Studie wärmstens empfohlen.

Der letzte Schwarzwald-Kavalier

Auch wenn er gestern zu unserem Entsetzen nicht in der Liste der Ankömmlinge beim Trans Schwarzwald Mountainbike-Marathon stand: Die Gerardo-Saga geht weiter. Es folgt der Bericht unseres Sonderkorrespondenten Grillo:

(Freudenstadt, 16.8.) Leider konnte unser Held am zweiten Tag seine persönliche Erfolgsgeschichte nicht weiterschreiben. Strömender Regen, sibirische Temperaturen und ein extrem schweres Geläuf waren Neuland für ihn und so entschied er sich, den ersten Teil der Etappe besonnen und mit Luft nach oben anzugehen. So war er recht schnell Letzter und trieb das Feld vor sich her. Gerade, als er beginnen wollte wie am Vortag die ersten Teilnehmer sich zu holen trat eine Schwäbin auf den Plan, die drauf und dran war aufzugeben. „Was tun?“, diese Frage stellte sich nur kurz und anstatt die gute Frau im Wald zurück zu lassen, sie der Kapitulation vor Nässe, Kälte und einer unbarmherzigen Streckenführung zu überlassen meinte er nur kurz „Aufgegeben wird nicht“ um fortan ihr sein Hinterrad zu geben. Und so meisterten sie gemeinsam den Weg durch den dunklen Tann, frierend, schlammig bis in die Haarspitzen und nass bis auf die Haut.

So schoben sie ihre Bikes durch knöcheltiefen Matsch die aufgeweichten Rampen hoch, die schon in trockenem Zustand fast unfahrbar sind und nahmen gemeinsam Abfahrten die mehr an Eiskanal denn an Radfahren erinnerten. Und so kam es, dass sie am letzten Versorgungspunkt 20 min über der Durchgangzeit für den letzten Teilnehmer waren und die Orga den beiden die Startnummer abnehmen wollten. Schließlich wollte die Polizei nicht ewig Straßen sperren, Kreuzungen bewachen, wollten die Organisatoren nicht erst spät in der Nacht die Strecke wieder freigeben. Und auch hier zeigte sich unser Gerardo wieder heldenhaft, lies er es doch nicht zu, dass dieses Abenteuer so früh und so jäh für die beiden enden sollte. Er weigerte sich seine Nummer herzugeben und bestand darauf den Transschwarzwald zu finishen. Wie das die Orga bewerkstelligen könnte ist ihm egal, er will an den Feldberg und sein Finisher-T-Shirt. Zur Not fährt er jetzt weiter, die letzten 600 Hm schafft er auch noch. Sollen sie doch Überstunden machen, er hat dafür bezahlt.

Wer ihn kennt ahnt, wie verbissen die Verhandlungen geführt wurden und wie unangenehm das für die Trans-Schwarzwälder gewesen sein muss. Nach einiger Diskussion einigte man sich darauf, dass die Polizei jetzt Feierabend machen darf, die Orga die Wege wieder freigeben kann und der Besenwagen die beiden ins Ziel bringt. Zeit ist die des Letzten plus eine halbe Stunde aber die Tour geht für beide weiter. Und so traf ich ihn am Massenlager in der Turnhalle in Freudenstadt, noch im Dress und mit Helm auf, etwas zerknirscht, etwas gefrustet und ziemlich k.o.. Aber Gerardo wäre nicht Gerardo, wenn er deswegen auch nur einen Gedanken ans Aufgeben verschwenden würde. Wenn er nur für den Bruchteil einer Sekunde die Brocken hinwerfen wollte. „Morgen sind es nur 1400 Höhenmeter und Mittwoch schaff ich auch irgendwie. Und wenn ich Mittwoch geschafft hab, dann komm ich auch an“. Wenn der das sagt, dann ist das in Stein gemeißelt. Der hört nicht auf, weil er nicht aufgeben kann. Und deshalb zieht der das Ding durch. Das Einzige, was ihn stoppen kann sind Krämpfe oder ein kaputtes Rad.

Aber gekrampft hat er eigentlich noch nie. Gerardo, wir sind stolz auf Dich!

Loblieb vom einsamen Helden

Voll krass, dieser Gerardo. Noch keine drei Jahre ist es her, dass er sich ein Mountainbike gekauft hat, und jetzt fährt er mit bei der Trans Schwarzwald 2010. Wer glaubt, dass er beim Offenburger Rennen Großes geleistet habe, weil er 30, 42 oder auch 65 Kilometer durchgehalten hat, sollte sich mal die Streckeninfo ansehen. Am ersten Tag ging es von Sasbachwalden nach Bald Wildbad. 73 Kilometer und 2480 Höhenmeter. Nach fünf Stunden und acht Minuten war Gerardo im Ziel mit einem Schnitt von 14,5 Km/h – und hat dabei ein halbes Dutzend Leute abgehängt. Ganz zu schweigen von denen, die bei diesem Pisswetter gar nicht erst angetreten sind oder es nicht ins Ziel geschafft haben. Dominik Bloesch, der uns auch schon ´mal bei unseren Ausfahrten beehrt hat, und dem wir ebenfalls kräftig die Daumen drücken, kam übrigens auf Platz 18 in der Gesamtwertung. Seinen Schnitt von über 25 km/h bei diesen Bedingungen erreicht wohl manch einer von uns Normalradlern nicht einmal, wenn man die Berge wegplanieren würde.

Wie es gestern beim Rennen aussah, zeigen einige Bilder zum Event von A. Küstenbrück und die Daily News des Veranstalters. Und während Beate und Grillo als Minidelegation unserer Truppe nach Freudenstadt gefahren sind, um Gerardo anzufeuern, warten wir hier im halbwegs sicheren Flachland noch gespannt auf das Ergebnis der zweiten Etappe. Die ging heute, wo man keinen Hund vor die Tür schicken würde, von Bald Wildbad bis Freudenstadt. 76 Kilometer mit 2700 Höhenmetern. Wahrscheinlich auch noch stromaufwärts und immer gegen die fiesen Sturmböen, die der Wetterdienst vorher gesagt hat.

Wer diese Geschichte mitverfolgen will, sollte in dieser Woche noch ´mal reinschauen, den wir wollen weiter von unserem einsamen Helden berichten. Außerdem könnt Ihr Euch bei Facebook einklinken, die Tweets reinziehen des Teams von Bull oder auch die Zeitschrift Mountainbike besuchen, die eine eigene Seite zum Event eingerichtet hat. Und im Fernsehen wird es eine einstündige Zusammenfassung geben bei Sport1 (ehemals DSF) am Mittwoch, dem 25. August um 17.30 Uhr und (als Wiederholung) am 28. August um 10:15.

Weitere Informationen:

Challenge 2010 – erste Fotos

Danke an alle, die dabei waren – leibhaftig oder im Geiste

Alle Fahrer sind heil angekommen, trotz Matsch. Barbaras Pasta hat uns über die Berge gelupft und Elke mit ihren begnadeten Gastro-Amateuren uns  nach dem Rennen wieder aufgerichtet. Und hier sind, wie versprochen die ersten Bilder unseres Teams und unserer Fans von der Worldclass Marathon Challenge 2010 in Offenburg.


Wer weitere Schnappschüsse gemacht hat und diese hier posten will, möge seine Shots bitte an mtb[a]michaelsimm.de schicken. In der Zwischenzeit fährt das halbe Team gen Süden ins Trainingslager und Anfang Juni werden wir dann wohl auch die gefahrenen Zeiten nachreichen. Sie waren nicht alle wirklich “Worldclass”-mäßig, so viel sei schon ´mal verraten. Aber Hauptsache wir waren dabei und haben einmal mehr unseren Spass gehabt…


The Final Countdown

Hurrah, es gibt mal wieder eine gute Nachricht: Die Pasta-Party ist gesichert, und alle, die zugesagt haben, mögen sich doch bitte bei Barbara in Ichenheim einfinden am morgigen Samstag um 18:30. Schön wäre es, wenn zu all den anderen Leckereien, die uns dort erwarten, noch ein paar Salate der grünen Art hinzukämen – dann sähe das Ganze noch schöner und gesünder aus. Also guckt doch mal in Euren Garten und bringt mit, was die Schnecken noch nicht gefressen haben ;-)

Zur Not kriegen wir wohl auch noch den einen oder anderen abgefüttert, der sich spontan für diesen kulinarischen Event entscheidet.

Ja und dann? Dann tanken wir die Kraft und die gute Laune, die wir am Sonntag, dem 16. Mai brauchen werden, um durch den Matsch zu pflügen.

Die Startzeiten für das Rennen sind:

  • 09:00 für die 63 Kilometer (Gerardo, Grillo, Uli, Martin & Michel)
  • 09:30 für die 48 Kilometer und (Pille, Frank, Takis & Holger)
  • 10:00 für die 32 Kilometer-Strecke (Marios Premiere in unserem Team!)

Los geht´s mit großem Tamtam vor dem Rathaus Offenburg. Aber ob Ihr unsere Leibchen noch erkennen werdet, wenn wir das Riedle hochschnuffen, weiß der Geier.  Auch wann wir angesichts der schlammig-schmuddeligen Bodenverhältnisse an der dortigen Verpflegungstation ankommen werden, ist ein Ratespiel.

Wir wagen trotzdem eine optimistische Schätzung – natürlich ohne Gewähr:

  • 11:30 Mario
  • ab 11:40 Pille, Frank, Takis & Holger
  • ab 12:10 Uli & Martin
  • ab 12:20 Grillo & Gerardo sowie
  • gegen 12:40 der Michel, der den Besenwagen macht.

Nochmals an die 30 Minuten später sollten die Fahrer dann wieder im Ziel sein, und alle, die dabei waren können sich wie in den Vorjahren vor dem Café Dreher / Laufsteg (Rückseite des H&M-Gebäudes, Markstr. 84) ihre Heldentaten erzählen, sich gegenseitig auf die Schultern klopfen, die Elektrolyte wieder auffüllen und befinden: Geil war´s. Dann werden wir uns entschmuddeln und die Bäuchlein waschen, um Elke & Sebastian, Doreen & Wurm nicht zu erschrecken.

Bei denen dürfen wir nämlich (so ab 15:00?) im Tennisclub Offenburg, Wilhelmstr. 41 zu Gast sein und die frisch gewaschenen Bäuchlein wieder auffüllen. Ab 16:00 gibt es jede Menge Fleisch vom Holzkohlegrill – je nach Wetter drinnen oder draußen serviert und außerdem natürlich noch mehr Elektrolyte.

Für das Essen sind keine separaten Anmeldungen erforderlich. Und natürlich sind auch alle Team-Fans und FahrerInnen willkommen, die ein wenig gute Laune mitbringen, auch wenn ihnen die Hügel des Schwarzwaldes und die Steigung des Riedles in diesem Jahr zu gewaltig waren. Denn Konfuzius hat gesagt:

“Der Weg ist das Ziel”

Laotse wusste:

“Auch eine Strecke von 63 Kilometern beginnt mit einem einzigen Schritt”

Sepp Herberger mahnte:

“Der nächste Höhenmeter ist immer der schwerste”

Wir meinen:

“Dabei sein ist Alles”

Deshalb bedauern wir auch Alle, die diesmal verhindert waren. Wir hoffen, Euch bald wieder zu sehen. Und vor allem sagen wir wieder einmal ein kräftiges “Danke” allen Unterstützern unseres Mountainbike-Team 361 Grad!


Der Countdown läuft

Ok, liebe Moutainbiker

Wie Ihr seht, bin ich fast fertig damit, unserer Webseite ein neues Aussehen zu verpassen. Ein regnerisches Wochenende steht bevor, danach dürften hier auch die ersten Bildergalerien wieder zu sehen sein. Zum offiziellen Start gibt´s noch einen Newsletter, und dann – so hoffe ich – werden wir gemeinsam in 2010 jede Menge tolle Ausfahrten genießen.

Bis zur Worldclass Mountainbike-Challenge sind es übrigens nur noch 50 Tage – und wer dabei mitstrampeln will sollte nicht langsam, sondern ganz schnell in die Puschen kommen.

In den Kalender eintragen könnt Ihr Euch auch schon mal ganz dick Freitag, den 7. Mai. Da gibt es nämlich in “unserem” Keller im Verein 361 Grad wieder eine Tanzbar von und für unser Team. Natürlich sind alle herzlich eingeladen – auch und ganz besonders jene armen Menschen, die nicht einmal ein Fahrrad haben. Auflegen wird an diesem Abend Offenburgs beliebtester und – jawohl – bestaussehendster Plattenleger, DJ Pirat.

Danke, Sebastian, an dieser Stelle für Dein Engagement! Du läßt es rocken und wir werden rol(l)en.

Verlaßt Euch ´drauf.