Abgelegt Fotos, Geplauder by Michel on 28. Juni 2011 at 12:53
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Da fehlt doch was – mag sich manch einer gesagt haben, als er unsere letzte Bildergalerie zum Rennen 2011 gesehen hat. Und in der Tat hat nicht nur unser Holgi fleißig vom Straßenrand fotografiert, sondern auch Papa Pille. Auf dem Arm Tochter Friederike und in der anderen Hand die Kamera hat er es geschafft, nicht nur bei Start und Ziel dabei zu sein, sondern zwischendurch auch noch ´mal eben zum Brandecklindle hoch zu düsen, wo er so manch einem noch den letzten Kick gegeben hat. Danke dafür – Pille! Und hier sind Deine Bilder:
Zurück aus der Sommerfrische hat auch die Abteilung Buchhaltung inzwischen ihre Hausaufgaben gemacht. Soll heißen, dass der Michel versucht hat, die Daten aller unserer 17 FahrerInnen festzuhalten, die bei der Challenge 2011 dabei waren. In alphabetischer Reihenfolge waren das: Achim, Daniel, Frank, Gerardo, Grillo, Jost, Kai, Leon, Manu, Marcel, Mario, Michel, Philipp, Silvio, Takis, Uli und Walter. Applaus, Applaus, Applaus. Auf den folgenden Bildern seht ihr sowohl die Zeiten aus 2011, als auch die aus den Vorjahren. Außerdem bereiten wir gerade eine “Hall of Fame” vor, in der ALLE unsere FahrerInnen, Fans und Unterstützer gewürdigt werden sollen. Falls Ihr dazu Eure Schnappschüsse beitragen wollt, schickt sie doch einfach dem Michel an die bekannte Adresse. Jetzt aber erst Mal die versprochenen Ergebnisse:
Für alle, die diesmal nicht dabei sein konnten, haben wir hier auch noch einen schönen Link gefunden: bikeholic1 (was immer sein richtiger Name sein mag) ist nämlich die 48-Kilometer-Strecke mit einer Helmkamera gefahren und hat die 14-minütige Aufnahme ins Internet gestellt. Leider konnte der Michel sie hier nicht einbetten, deshalb müsst ihr Euch zu YouTube durchklicken, und das ganze unter http://www.youtube.com/watch?v=2gHdkfs_JCs anschauen.

Abgelegt Fotos, Geplauder by Michel on 18. Mai 2010 at 19:38
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Danke an alle, die dabei waren – leibhaftig oder im Geiste
Alle Fahrer sind heil angekommen, trotz Matsch. Barbaras Pasta hat uns über die Berge gelupft und Elke mit ihren begnadeten Gastro-Amateuren uns nach dem Rennen wieder aufgerichtet. Und hier sind, wie versprochen die ersten Bilder unseres Teams und unserer Fans von der Worldclass Marathon Challenge 2010 in Offenburg.
Wer weitere Schnappschüsse gemacht hat und diese hier posten will, möge seine Shots bitte an mtb[a]michaelsimm.de schicken. In der Zwischenzeit fährt das halbe Team gen Süden ins Trainingslager und Anfang Juni werden wir dann wohl auch die gefahrenen Zeiten nachreichen. Sie waren nicht alle wirklich “Worldclass”-mäßig, so viel sei schon ´mal verraten. Aber Hauptsache wir waren dabei und haben einmal mehr unseren Spass gehabt…
Abgelegt Geplauder, Termine by Michel on 14. Mai 2010 at 15:20
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Hurrah, es gibt mal wieder eine gute Nachricht: Die Pasta-Party ist gesichert, und alle, die zugesagt haben, mögen sich doch bitte bei Barbara in Ichenheim einfinden am morgigen Samstag um 18:30. Schön wäre es, wenn zu all den anderen Leckereien, die uns dort erwarten, noch ein paar Salate der grünen Art hinzukämen – dann sähe das Ganze noch schöner und gesünder aus. Also guckt doch mal in Euren Garten und bringt mit, was die Schnecken noch nicht gefressen haben
Zur Not kriegen wir wohl auch noch den einen oder anderen abgefüttert, der sich spontan für diesen kulinarischen Event entscheidet.
Ja und dann? Dann tanken wir die Kraft und die gute Laune, die wir am Sonntag, dem 16. Mai brauchen werden, um durch den Matsch zu pflügen.
Die Startzeiten für das Rennen sind:
- 09:00 für die 63 Kilometer (Gerardo, Grillo, Uli, Martin & Michel)
- 09:30 für die 48 Kilometer und (Pille, Frank, Takis & Holger)
- 10:00 für die 32 Kilometer-Strecke (Marios Premiere in unserem Team!)
Los geht´s mit großem Tamtam vor dem Rathaus Offenburg. Aber ob Ihr unsere Leibchen noch erkennen werdet, wenn wir das Riedle hochschnuffen, weiß der Geier. Auch wann wir angesichts der schlammig-schmuddeligen Bodenverhältnisse an der dortigen Verpflegungstation ankommen werden, ist ein Ratespiel.
Wir wagen trotzdem eine optimistische Schätzung – natürlich ohne Gewähr:
- 11:30 Mario
- ab 11:40 Pille, Frank, Takis & Holger
- ab 12:10 Uli & Martin
- ab 12:20 Grillo & Gerardo sowie
- gegen 12:40 der Michel, der den Besenwagen macht.
Nochmals an die 30 Minuten später sollten die Fahrer dann wieder im Ziel sein, und alle, die dabei waren können sich wie in den Vorjahren vor dem Café Dreher / Laufsteg (Rückseite des H&M-Gebäudes, Markstr. 84) ihre Heldentaten erzählen, sich gegenseitig auf die Schultern klopfen, die Elektrolyte wieder auffüllen und befinden: Geil war´s. Dann werden wir uns entschmuddeln und die Bäuchlein waschen, um Elke & Sebastian, Doreen & Wurm nicht zu erschrecken.
Bei denen dürfen wir nämlich (so ab 15:00?) im Tennisclub Offenburg, Wilhelmstr. 41 zu Gast sein und die frisch gewaschenen Bäuchlein wieder auffüllen. Ab 16:00 gibt es jede Menge Fleisch vom Holzkohlegrill – je nach Wetter drinnen oder draußen serviert und außerdem natürlich noch mehr Elektrolyte.
Für das Essen sind keine separaten Anmeldungen erforderlich. Und natürlich sind auch alle Team-Fans und FahrerInnen willkommen, die ein wenig gute Laune mitbringen, auch wenn ihnen die Hügel des Schwarzwaldes und die Steigung des Riedles in diesem Jahr zu gewaltig waren. Denn Konfuzius hat gesagt:
“Der Weg ist das Ziel”
Laotse wusste:
“Auch eine Strecke von 63 Kilometern beginnt mit einem einzigen Schritt”
Sepp Herberger mahnte:
“Der nächste Höhenmeter ist immer der schwerste”
Wir meinen:
“Dabei sein ist Alles”
Deshalb bedauern wir auch Alle, die diesmal verhindert waren. Wir hoffen, Euch bald wieder zu sehen. Und vor allem sagen wir wieder einmal ein kräftiges “Danke” allen Unterstützern unseres Mountainbike-Team 361 Grad!
Abgelegt Tipps by Michel on 28. April 2010 at 13:58
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Eigentlich wollte uns Holger an dieser Stelle ein paar Worte zum Thema Sicherheit aufschreiben, doch scheint der Gute mit seinem Text nicht so recht voran zu kommen. Er wird doch nicht etwa eine Radltour dem Werkeln am Schreibtisch vorgezogen haben? Nun ja, zum Glück gibt es ja die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie. Die hat nämlich eine Pressemitteilung mit dem Titel “Helm auf!” heraus gegeben, die irgendwie ja schon auch auf unsere Webseite passt:
“Nahezu 90 Prozent aller Schädelhirnverletzungen bei Radfahrern können durch das Tragen eines Helmes vermieden werden – daher fordert die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie eine Helmpflicht”, schreiben die Experten. Und weiter:
“Die Fakten sprechen für sich” sagt Professor Dr. Norbert Südkamp, Ärztlicher Direktor der Unfallchirurgie des Universitätsklinikums Freiburg und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie. Denn das Tragen eines Fahrradhelmes ist eine wissenschaftlich erwiesene Schutzmaßnahme: bis zu 88 Prozent aller Schädelhirnverletzungen und bis zu 65 Prozent bestimmter Gesichtsverletzungen könnten durch das Tragen von Fahrradhelmen vermieden werden.
Nach einer Analyse von 2008 trugen nur acht Prozent der verunfallten Fahrradfahrer einen Helm. Besonders die mangelnde Umsetzung bei Frauen und vor allem Jugendlichen ist für Südkamp unzufriedenstellend. Die Zahl der verletzten Fahrradfahrer hat sich von 1970 mit 40531 auf 78579 im Jahr 2007 fast verdoppelt; während die Zahl der Schwerverletzten im PKW und LKW -Bereich in diesem Zeitraum auf Grund von Gurtpflicht, Airbags und anderen Schutzmaßnahmen, deutlich abgenommen hat.
Leichtverletzte Radfahrer verletzten sich am häufigsten an Armen und Beinen. Bei schwerstverletzten Unfallopfern ist aber meist die Kopfverletzung entscheidend für das Überleben. So sind Kopfverletzungen beispielsweise für die Hälfte aller Todesfälle bei Radfahrern, die ohne Helm unterwegs sind, verantwortlich. „Unter Berücksichtigung dieser Verletzungssituation ist eine konsequente öffentliche Diskussion und das Vorantreiben einer gesetzlichen Helmpflicht nach wie vor zwingend erforderlich. Aus Sicht der Unfallchirurgen ist und muss die Helmpflicht die logische Konsequenz sein“, so Südkamp.
Design und Alter eines Helmes sind für seine Schutzfunktion von großer Bedeutung. Der Helm sollte gut passen, TÜV zertifiziert und im Idealfall verstellbar sein, um mitwachsen zu können. Es ist wichtig zu wissen, dass Fahrradhelme nach etwa fünf Jahren ihre Schutzfunktion aufgrund des Ausdampfens des Kunststoffmaterials verlieren – ähnlich wie auch Ski- und Motorradhelme.

Glück gehabt: Der Michel mit dicker Fresse, aber heilem Hirn
Soweit also die Unfallchirurgen. Das Ganze ließe sich sicherlich ergänzen durch die Erfahrungen, die manch ein Bruchpilot in unserem Team gemacht hat. Der Michel etwa, der sich mittlerweile bestens erholt hat von seinem “Voll auf die Fresse-Sturz” am 17. April dachte zunächst auch: “Na toll, so´n Helm”, weil er ja trotzdem die Nase, das Gaumendach und den Oberkiefer sogar gleich zwei mal gebrochen hatte. Gestern aber war nicht nur der Tag, wo der Michel zum ersten Mal wieder ein Brötchen essen konnte (und mit dem Zweithelm in den Wald gefahren ist). Gestern hat auch Gerardo dem Michel seinen Sturzhelm zurück gebracht. Und siehe da: Am vordersten Teil – also da, wo sonst Michels ungeschütztes Stirnhirn mit all seiner sozialen Intelligenz gewesen wäre – ist ein ganz ordentlicher Schrammen zu sehen. Dann – pfui-bäh – noch Spuren von Blut. Und außerdem eine fette Kerbe genau dort, wo sonst die ungeschützte Schläfe auf den Boden geknallt wäre. Hinter der Schläfe liegt der Schläfenlappen – und wenn der kaputt geht ist das gar nicht lustig. Zu den Jobs des Schläfenlappens zählen nicht nur das Hören und das Verarbeiten gesprochener Sprache (im Wernicke-Zentrum), sondern dort sind auch ein Großteil der gelernten Fakten und des Detailwissens gespeichert. Dass der Michel das noch weiß und dass er gestern seinen Weg entlang der 32er-Strecke ohne fremde Hilfe gefunden hat, sollte Euch beweisen: So ein Helm ist eine feine Sache.
Am Besten, ihr erzählt dies auch all den leichtsinnigen Radlern, die immer noch glauben, es sei cool, “oben ohne” zu fahren.
Abgelegt Fotos, Geplauder by Michel on 13. April 2010 at 17:57
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Dass Stefan Raab nicht mountainbiken kann, hat uns ja wohl nicht wirklich überrascht. Immerhin hatte er aber ein Kamerateam dabei, als er am vergangenen Samstag in seiner Show auf die Schnauze fiel.

Märtyrium des heiligen Quiricus, Spanien, 13. Jahrhundert
Dass allerdings auch der Michel am gleichen Tag spektakulär über den Lenker und im wahrsten Sinne des Wortes voll auf die Fresse gefallen ist, mag dann doch den einen oder anderen verwundert haben. Der erste Kommentar dazu (ratet ´mal von wem?) lautete:
will ja nix sagen, aber der Raab hat sich nicht gleich ins Krankenhaus bringen lassen. Der hat sein Ding durchgezogen. Einmal kurz geschüttelt und weiter geht’s
Zu seiner Entschuldigung konnte der Michel lediglich entgegnen, dass bei ihm aber viel mehr Blut gespritzt ist und dass er bei der anschließenden Untersuchung im Ortenau-Klinikum Offenburg bestätigt bekam, dass er keinen Dachschaden davon trug. Ob Raab das auch kann?

Reparatur des dämmlichen Michel, Ortenau-Klinik Offenburg, April 2010
Wie dem auch sei ist die Geschichte echt glimpflich ausgegangen. Die Unter- und die Oberlippe wurde vernäht, die gebrochene Nase wurde inzwischen gerichtet und die Zähne sind auch noch alle drin. Jetzt ist der Michel wieder ´raus aus der Klinik und überlegt sich, ob er seine dicke Fresse hier mal zeigen soll, oder ob er lieber eine Bildergalerie machen soll mit den anderen Bruchpiloten aus unserem Team, damit er sich nicht alleine so dämlich fühlen muss. Eure Meinung dazu könnt Ihr gerne im Kommentar hinterlassen – zensiert wird höchstens der Grillo
Eins aber will der Michel ganz im Ernst noch sagen:
Vielen Dank, meine Freunde, für Eure Hilfe, Eure Besuche in der Klinik und die aufmunternden Worte. Und einen ganz besonderen Dank auch an die Sanitäter, die Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger im Ortenau-Klinikum Offenburg. Dem nächsten, der über unser Gesundheitssystem meckert, werde ich von Euch erzählen.