Abgelegt Bike-News, Fotos by Michel on 18. Mai 2011 at 11:49
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Hey, hey, hey!
Das ging ja mal wieder richtig ab. Gepowert von Piratenmucke & Leckerpasta, geschmückt mit Strahle-Leibchen und angetrieben von unserem Fanclub haben wir es zum sechsten Mal in Folge geschafft, die hiesigen Hügel im Rennmodus unter die Räder zu nehmen. Haben uns fast die Seele aus dem Leib gestrampelt, prima Zeiten hingelegt und allen gezeigt, wo Bartel den Moscht holt, wo der Hammer hängt, wo der Papst im Kettenhemd boxt, wo Strauss-Kahn die Sau ´rauslässt – na ihr wisst schon…
Toll auch, dass Elke und Sebastian uns nach dem Rennen wieder aufgepäppelt und den Elektrolythaushalt wieder hergestellt haben. So kann das Mountainbike-Team 361 Grad weiter expandieren wie die Deutsche Bank und hat längst schon Basecamps, Außenstellen und Fans weit jenseits von Offenburg vorzuweisen: Ob in Rammersweier oder Zell-Weierbach, in Gengenbach oder Ichenheim, in Heidelberg, Frankfurt oder Düsseldorf – selbst auf Malle, in den Alpen und sogar in den Rockies waren unsere Trikots schon zu sehen.
So haben wir es vor lauter Begeisterung (und Durst) in diesem Jahr doch glatt verpasst, unser Teamfoto zu erneuern. Nur gut, dass Holger sich für uns geklont hat und gleich drei Mal am Straßenrand stand, um diese tollen Bilder unserer Helden aufzunehmen:
Die Copyright-Vermerke hat übrigens der Michel in die Bilder hinein geschraubt. Wer sein Bild im Original (ohne Vermerk & in höherer Auflösung) mag, möge sich bitte direkt an Holgi wenden, um einen vollständigen Zusammenbruch des DSL-Netzes in Ichenheim zu vermeiden
Abgelegt Bike-News, Termine by Michel on 3. Mai 2011 at 23:24
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(Offenburg) „Gerüchte, wonach das Mountainbike-Team 361 Grad still und heimlich verschieden sein soll, sind allesamt frei erfunden und wurden lediglich von der bösen Konkurrenz ausgestreut, weil sie neidisch sind auf unsere Trikots, unsere Fahrräder, unsere Frauen bzw. Männer, auf unsere haarigen Brüste und glatt rasierten Beine, auf unsere Fans und unseren Verein, auf unsere Musik und unsere Parties, auf unsere Pasta-Party und den After-Race-Event und überhaupt auf alles.“ Dies erklärten heute auf einer spontan einberufenen Pressekonferenz einstimmig mehrere Vertreter der Gute-Laune Truppe.
„Totgesagte leben länger“, erläuterte dazu Axel G., während Silvio K. zugab: „Isch ´abe nur so getan, als ´ätte isch gar kein Fahrrad.“ Statt als auffälliges, gelb gekleidetes Peloton durch den Wald zu strampeln, hätten die Mitglieder des Teams 361 Grad heimlich einzeln und in kleinen Gruppen trainiert. Auch dass gleich mehrere FahrerInnen den Teamnamen bei der Anmeldung nicht angegeben haben sei eine List gewesen, um die Konkurrenz zu täuschen, sagte Michel S. Er erwarte, dass weitere KandidatInnen sich noch in letzter Minute anmelden würden. „Das machen wir nämlich immer so. Ätsch.“
Zum Beweis, dass beim Mountainbike-Team 361 Grad nach wie vor die Post abgeht, wird am kommenden Freitag, dem 6. Mai ab 22:30 im Spitalkeller Offenburg wieder eine Spezial-Tanzbar mit DJ Pirat stattfinden. Der Eintritt ist frei und eingeladen sind natürlich nicht nur Mountainbiker und solche die es werden wollen, sondern alle, die gerne zu richtig guter Rockmusik abtanzen und einen Haufen nette Leute treffen möchten.
Begrüßt werden die Besucher von Gerardo C. dem womöglich charmantesten und auf jeden Fall härtesten Mountainbiker, den das Team 361 Grad zu bieten hat. Gleichzeitig findet an diesem Abend die offizielle Vergabe der Trikots statt, die dank der Unterstützung des Vereins für Fahrer nur 10 Euro kosten werden (für Supporter 40 Euro) und nach unermüdlichem Einsatz der Grafik-und-Designabteilung ihre Träger erstrahlen lassen wie die aufgehende Sonne…
Verständlicherweise wird der Samstag danach für die Erholung gebraucht, doch ist für den Sonntag eine Trainingsrunde entlang der Rennstrecke vorgesehen, die um 10:00 am Sportplatz in Rammersweier beginnt und die je nach Lust, Form und Laune entweder 32, 48 oder 63 Kilometer mit 820, 1300 oder 1800 Höhenmeter umfassen wird.
Das größte Ereignis vor dem Rennen ist die Pastaparty. Sie findet dankenswerter statt bei Regina und Kai in Rammersweier am Samstag, dem 14. Mai um 19:00. Barbara, Beate und Regina werden für uns den Kochlöffel schwingen und dafür sorgen, dass wir am nächsten Tag über die Berge fliegen wie nix Gutes. Da so viele hungrige Mäuler aber selbst für die begnadetsten Köchinnen nicht alleine zu stopfen sind, ist erstens eine Anmeldung erforderlich bei Regina und zweitens sind alle TeilnehmerInnen gebeten, noch ein Gericht mitzubringen. Da ein Großteil des Teams ja auch auf diesem Gebiet intensiv trainiert hat, wird die Konkurrenz einmal mehr bei ihrer Spagetti-Massen-Pampe wünschen, sie wären beim Team 361 Grad…
Voraussichtlich wird es nach dem Rennen auch wieder ein gemeinsames Essen geben. Details dazu gibt es demnächst per Newsletter und auf dieser Webseite
Abgelegt Bike-News, Termine by Michel on 17. März 2011 at 10:50
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Herzlichen Glückwunsch, Manuela! Wie ein Blick auf die Teilnehmerliste zeigt, bist Du die Erste aus unserem Team, die sich für die Mountainbike Marathon Challenge 2011 angemeldet hat! Ich neige demütig mein kahles Haupt und bin gespannt, wer unsere flotte Mama auf der 48 Kilometer-Strecke begleiten wird. Hier schon ´mal die wichtigsten Daten für alle, die auch in diesem Jahr wieder mit dabei sein wollen:
- Das Rennen findet statt am Sonntag, dem 15. Mai 2011.
- Streckenlängen und Höhenmeter sind offenbar wie in den Vorjahren 32/860, 48/1400, 63/1800 und 84/2600
- Die Anmeldegebühr beträgt aktuell 50 Euro (ob´s wieder teurer wird bei späterer Anmeldung ist der Webseite nicht zu entnehmen)
- Vom Veranstalter gibt ein Trikot dazu, das natürlich im Vergleich zu unserem jämmerlich abkackt.
- Auf vielfachen Wunsch werden wir auch in diesem Jahr wieder “offizielle” gemeinsame Ausfahrten veranstalten, die erste voraussichtlich am kommenden Wochenende.
Abgelegt Bike-News by Michel on 27. Dezember 2010 at 10:54
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Oha – das wird unseren Silvios, Hermännern, Pilles und Gerardos aber gar nicht gefallen: Da behauptet doch so ein englischer Hobby-Biker und Möchtegern-Wissenschaftler, dass es überhaupt gar keinen Unterschied macht, ob man sich für 60 Euro ein gebrauchtes und schweres Billig-Fahrrad kauft, oder ob man den 20-fachen Betrag anlegt für ein leichtgewichtiges Carbon-Teil. Zumindest auf dem 43,5 Kilometer langen Weg zur Arbeit und zurück war Dr Jeremy Groves mit beiden Rädern praktisch gleich schnell unterwegs.
“Die Insider hatten erwartet, dass ich mit dem neuen Fahrrad 10 Prozent schneller wäre”, erklärt Groves in der Fachzeitschrift British Medical Journal und fügt hinzu, dass auch er davon ausgegangen sei, mit dem Carbon-Rad im Nu bei der Arbeit zu sein. Zwar habe er mit dem neuen Rad tatsächlich an einem sonnigen Morgen einen neuen Rekord aufgestellt und die einfache Strecke in 43 Minuten geschafft. Dann aber musste er wegen eines Platten nochmals auf sein altes Stahlbike zurück greifen – und stellte fest, dass er mit 44 Minuten fast gleich schnell war wie mit dem Carbon-Rad.
Da Dr. Jeremy Groves nicht nur ein begeisterter Biker ist, sondern auch ein Wissenschaftler, entschloss er sich zu einem Experiment, über das er nun in der medizinischen Fachzeitschrift berichtet. “Bicycle Weight and Commuting Time: Randomized Trial”, heißt der Artikel, dem die Einzelheiten zu entnehmen sind: 13,5 Kilogramm wog demnach das Billigfahrrad mit dem Stahlrahmen gegenüber 9,5 Kilogramm für das Carbon-Teil. Im “Studienzeitraum” zwischen Mitte Januar und Mitte Juli 2010 fuhr Groves nach dem Zufallsprinzip mal mit dem einen, mal mit dem anderen Fahrrad von Sheffield nach Chesterfield zur Arbeit und zurück – je nachdem ob eine Münze, die er warf, Kopf oder Zahl zeigte.
Das Ergebnis dürfte die Fans von Edelbikes ernüchtern: Für die 30 Hin- und Rückfahrten mit dem schweren Gebrauchtrad benötigte der fitte Doktor durchschnittlich eine Stunde, 47 Minuten und 48 Sekunden. Mit dem 30 Prozent leichteren Carbonrad brauchte er im Mittel eine Stunde, 48 Minuten und 21 Sekunden. Die Höchstgeschwindgkeit hatte auf beiden Rädern 58 km/h betragen und weiterhin informiert uns der Kollege mit trockenem britischem Humor: “Die langsamste Fahrt war mit dem Carbonrad in heftigem Schneetreiben (2:03:20), die schnellste auf dem Stahlrad als direktes Ergebnis einer Wettfahrt mit einem fitten Kollegen (1:37:40)”.
Bevor Ihr nun diese hochwissenschaftlichen Erkenntnisse mit einem verächtlichen “Flachlandradler” beiseite wischt möchte ich noch hinzu fügen, dass Dr. Groves auch das Höhenprofil seiner Strecke veröffentlicht hat und auf seinem Arbeitsweg eine Differenz von beachtlichen 843 Metern überwinden musste. Was, wie wir alle wissen, ja so ungefähr der Strecke Offenburg – Moosturm und zurück entspricht. Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass der Typ nicht einmal Klickpedale hatte?
“Das Ergebnis ist im Widerspruch mit der gefühlsmäßigen Annahme, dass weniger (Fahrrad-) Gewicht mehr Geschwindigkeit bedeutet”, schreibt Dr. Groves süffisant und begibt sich sogleich auf die Suche nach einer Erklärung. Obwohl der Gewichtsunterschied zwischen den beiden Fahrrädern 30 Prozent betrug, dürfe man den Radler nicht vergessen und in seinem Fall habe das Gesamtgewicht sich nur um vier Prozent unterschieden. Zwar könne man mit einem leichten Fahrrad natürlich schneller den Berg hinauf fahren und brauche mit dem Stahlbike etwa fünf Prozent mehr Energie. Diese Energie aber wird zum Teil konserviert und begünstigt bergab den Fahrer mit dem schwereren Rad. Der größere Rollwiderstand erfordere für das Stahlrad gerade einmal 1,2 Watt zusätzliche Energie, die theoretisch bessere Beschleunigung des Carbonrades käme nur bei häufigen Geschwindigkeitswechseln zum tragen und die Überwindung des Luftwiderstandes sei zwar ein wichtiger Faktor, allerdings unabhängig von der Masse (er steigt proportional mit dem Quadrat der Geschwindigkeit).
An diesem Punkt der theoretischen Erwägungen sind wahrscheinlich bis auf Kai alle unsere Biker längst eingeschlafen, sodass es Zeit wird für die Moral von der Geschicht: “It´s not about the bike” hat bereits Lance Armstrong gesagt. Ob der siebenmalige Toursieger damit seinen Ärzten oder der Pharmaindustrie danken wollte, lasse ich mal dahin gestellt. Der Schlussfolgerung des Dr. Groves aber kann wohl keiner widersprechen: “Auch wenn ein neues, leichtgewichtiges Fahrrad äußerst attraktiv ist, so verspricht doch eine Gewichtsreduktion des Fahrers den größeren Nutzen bei geringeren Kosten”.
P.S.: Wer einen Sinn für englischen Humor hat und ausreichend Zeit, dem seien die Leser-Kommentare zu Dr. Groves Studie wärmstens empfohlen.
